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Grußwort

GregorWachsen mit der Herausforderung
Wenn uns jemand im letzten Jahr gesagt hätte, dass wir auch 2021 noch fest in den Fängen von Corona sind, hätten wir das wohl nicht geglaubt. Aber auch in diesem Jahr war die Covid-Pandemie bis jetzt das alles bestimmende Thema. Leider auch mit der Konsequenz, dass wir unser Schützen¬fest 2021 nochmals absagen mussten. Bedauerlicherweise können wir daher auch das 100-jährige Bestehen unserer Kompanien nicht begehen. Diese Krise berührt uns alle. Und doch denken wir an die, die es besonders hart trifft. Die Kranken, die Einsamen, die beruflich Betroffenen, die Kinder und Jugendlichen. Nicht zu vergessen auch die vielen Opfer der Pandemie. Aber wir sind auf einem guten Weg und so wächst die Hoffnung, dass wir bald wieder zu einem normalen Leben zurückkehren können. Möglichst schnell wollen wir für alle Schützen, insbe¬sondere aber unseren jungen Schützenschwestern und Schützenbrüdern, wieder der Ort der Behei¬matung, des Dialogs und der Geselligkeit sein. Nach der Pandemie ist das sicher eine neue Herausforderung, die wir gern annehmen und mit der wir wachsen.

Die St. Sebastian Schützenbruderschaft von 1750, Altenbeken besteht seit nunmehr 271 Jahren. Man mag sich kaum vorstellen, was in diesem Zeitraum alles passiert ist. Die beiden Weltkriege dienen hier nur als Beispiel. Und auch diese hat unser Schützenverein, wie auch viele andere Schützenvereine, überstanden – auch wenn die Welt danach eine andere war. Aber mit der Gewissheit, dass alle betroffen sind, getragen von dem sicheren Gefühl von Zusammenhalt und der Überzeugung in der Lage zu sein, jede Krise als Gemeinschaft zu bewältigen, ging und geht es weiter. Das bestärkt mich in der Überzeugung, dass die Schützenbruderschaft nicht nur ein Verein unter vielen ist, sondern eine nicht wegzudenkende Institution basierend auf einem starken Fundament und mit klarer Perspektive für die Zukunft.
Es gibt keinen gleichwertigen Ersatz für unser Schützenfest. Das heißt aber nicht, dass an den ursprünglichen Terminen keinerlei Aktivitäten stattfinden. Am Samstag, den 17. Juli findet um 16:00 Uhr die Kranzniederlegung am Ehrenmal ‚Alter Friedhof‘ statt und danach die Kranzniederlegung an der Mariensäule. Anschließend, um 17:00 Uhr, feiern wir die heilige Messe, je nach Wetterlage vor oder in der Eggelandhalle. Die Schützenschwestern und -brüder bitte ich in Uniform teilzunehmen. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst von den Garde Grenadieren. Nach der Messe laden wir zum gemütlichen Zusammensein ein. Natürlich unter strenger Einhaltung der Coronabestimmungen. Bei diesem Anlass werden auch die Jubiläumsorden für 25-, 40-, 50-, 60-, 65- und sogar 70-jährige Mitgliedschaft verliehen.
Wir gratulieren unserer Jubelkönigin von 1956, Inge Häger, zum 65-jährigen Jubiläum, unserer Jubelkönigin von 1961, Ruth Koch, zum 60-jährigen Jubiläum, unserem Jubelkönigspaar von 1971, Ewald Schlüter und Christel Drewes, zum 50-jährigen Jubiläum, unserem Jubelkönigspaar von 1981 Josef Böddeker und Doris Schäfers, zum 40-jährigen Jubiläum und unserer Jubelkönigin von 1996 Marion Klahold, zum 25-jährigen Jubiläum.
Weiterhin bedanken wir uns bei unserem amtierenden Königspaar Jörg-Dieter und Jacqueline Harlach samt Hofstaat und unserem Jungschützenkönig Philip Finke für ihre Bereitschaft bis 2022 im Amt zu bleiben. Mein Dank geht auch an meine Vorstandskollegen im Bataillon, in den Kompanien und den Musik- und Schießabteilungen sowie an alle Helfer für die hervorragende Zusammenarbeit in dieser schwierigen Zeit.
Das Schützenfest 2021 fällt aus. Trotzdem bitten wir die Bevölkerung am 10. und 17. - 19. Juli die Häuser zu beflaggen. Und so freuen wir uns schon jetzt auf die Veranstaltungen, die vor uns liegen und darauf Euch alle, möglichst gesund und munter, wiederzusehen.
Bitte achtet auf Euch und bleibt bitte gesund.
Viele Grüße
Gregor Rudolphi
Oberst